Veröffentlicht in Bildung, Politik

Bundesheerbudget – wohin?

Verteidigungsminister Starlinger will mehr Budget fürs Heer. Der Bevölkerung leuchtet das offenbar mehrheitlich ein.

Andrerseits lese ich, dass ein „update“ der Eurofighter ansteht.

Ich will nicht mehr Geld fürs Heer. Ich brauche keine Organisation, die auf blinden Gehorsam setzt. Wir brauchen keine Luftwaffe für die österreichische Verteidigung. Verteidigen muss sich Österreich politisch-diplomatisch, nicht militärisch. Wenn der österreichische Verteidigungsminister befürchtet, dass ohne neue Eurofighter das Heer technisch zurückfällt, würde ich österreichischen Piloten Fortbildungskurse bei anderen Armeen in der EU erlauben. Der Beitritt zur EU hat unsere „Verteidigung“ völlig verändert. Ich bin dafür, die Offiziere und Unteroffiziere des Heeres allmählich und geordnet in Pension marschieren zu lassen.

Was brauchen wir? Wir brauchen Pioniere und Pionierinnen, die auf die Schnelle eine weggespülte Brücke ersetzen können, die eine abgegangene Mure beseitigen können. Wir brauchen keine Kampfjets, Panzer und Sturmgewehre, wir brauchen (allenfalls) Hubschrauber, Bagger und Schaufeln und Schremmhämmer. Wir brauchen auch Rettungsfahrzeuge, Notärzte und Notärztinnen für Katastropheneinsätze. Und mit so einem Heer könnten wir uns auch an internationalen Einsätzen entsprechend beteiligen.

Vor allem aber brauchen wir ein Heer mit Hirn, nicht mit Kadavergehorsam und Drill. Ein demokratisches Heer.

Und für so ein Heer würde das jetzige Budget vermutlich auch reichen. Und da wär sogar ich bereit, über eine Budgeterhöhung zu diskutieren.

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einladung zur diskussion. alle sind gescheiter als einer.

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Helene

Super!!