michael bürkle

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Michael Bürkle

Scheinverhandlungen?

Der „Friedensplan“ ist keiner

Die USA unter Trump 2.0 haben über die Köpfe der Ukraine und der EU einen kata­strophalen „Friedensplan“ vorgelegt: „Ein «Ukraine-Frieden» nach Trump 2.0“.

Jetzt soll über den „verhandelt“ werden. Man trifft sich dazu in Genf.

Was hat es für einen Sinn, einen „auf der eigenen Seite“ (?) offenbar nicht ausver­handelten Plan zunächst öffentlich vorzulegen und erst dann darüber zu beraten? Was können diese Beratungen noch bewirken?

Ich habe nichts gegen einen Versuch den Plan substanziell zu verändern, aber ich bin skeptisch. Putin wird sich im Kreml darüber amüsieren. Das Papier liegt vor: darüber wird er sprechen wollen. Nicht über nachträgliche Veränderungen. „Kosmetische Korrekturen“? Ja, wenn’s denn sein muss.

Aber „Kosmetik“ wäre hier eine Themenverfehlung.

Der „Deal-Maker“ hat sich ganz schön verkalkuliert. Wie kann man nur?


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