Der UN-Hochkommissar spricht Klartext
Volker Türk, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, spricht (wie schon oft) Klartext: er sieht die Menschenrechte in den USA „ins Wanken geraten“ sagt er im Ö1-Mittagsjournal. Bisher habe es einen Grundkonsens in den USA zu den Menschenrechten gegeben, der auch beide Parlamentsparteien umfasst habe.
Ich nehme an, dass der US-Regierung um Trump 2.0 diese Stellungnahme herzlich egal ist; mittlerweile zahlen die USA ja nicht einmal mehr den „Mitgliedsbeitrag“ für die UNO. Wie sehr diese Isolation auf Dauer den USA schadet, wird sich zeigen, früher oder später.
Keine Sache des Westens
Im Interview wird Türk ganz deutlich: die Menschenrechte sind keine Sache des Westens, nicht nur in Europa, sondern auch in Afrika und in vielen anderen Ländern der Erde. Er spricht über die Spannungen, in die die Menschenrechte weltweit derzeit immer wieder geraten und fühlt sich auch bestärkt durch viele positive Entwicklungen.

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