michael bürkle

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Michael Bürkle

USA erpressen Kuba (und Kanada…)

Obskure Anschuldigungen

Die USA unter Trump 2.0 erpressen Kuba und stufen das Land als „außergewöhnliche Bedrohung“ ein. Sie verhindern Erdölimporte durch Kuba, indem sie Länder, die Kuba mit Öl beliefern, mit Straf­zöllen versehen. Präsident Trump 2.0 ist sicher, dass sich Kuba um Deeskalation bemühen wird; für die Eskalation haben ja die USA gesorgt.

Worin die nationale Bedrohung der USA durch Kuba liegen soll, ist ungeklärt; die Anschuldigungen sind überaus obskur. Dementsprechend hat das Öl-Embargo zu weltweiter Kritik geführt. Kuba weist die Vorwürfe der USA zurück; das Außenministerium schreibt:

Wie jeder weiß, einschließlich der US-Regierung selbst, stellt Kuba keinerlei Bedrohung für die Vereinigten Staaten, ihre nationalen Interessen oder das Wohlergehen ihrer Bürger dar […] Kuba bedroht oder greift kein anderes Land an. Es ist nicht Gegenstand von Sanktionen seitens der internationalen Gemeinschaft. Es ist ein friedliches, solidarisches und kooperatives Land, das bereit ist, anderen Staaten zu helfen und mit ihnen zusammen­zuarbeiten.

Vermutung

Ich vermute, Kuba „bedroht“ die USA, indem es „ein friedliches, solidarisches und kooperatives Land“ ist, das darüber hinaus als sozialistisch gilt und trotzdem weiterhin existiert. Also eine einzige Provokation!

Ergänzung

Kuba ist nicht das einzige Land, das von Trump 2.0 erpresst wird. Kanada plant ein Handels­­­abkommen mit China – das hat Trump 2.0 zu einer Androhung von Strafzöllen auf kanadische Produkte von 100% gereizt.

Laut Standard laute die Begründung von Trump 2.0: „Wir wollen nicht, dass China Kanada übernimmt“. Das zeigt zweierlei: Trump 2.0 verwechselt ein Handels­­abkommen mit einer Über­nahme und er würde selbst gerne Kanada „übernehmen“.

USA wie Mafia

Die neue Politik der USA: Schutzgeld­­­erpressungen. Das sind Mafiamethoden. „Organisierte Kriminalität“!


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