Nichts Neues, auch nicht in Nahost
Im neuesten Nahost-Krieg, den Israel und die USA vom Zaun gebrochen haben, fließt natürlich Blut.
- In einer Grundschule in der Provinz Hormusgan „sind nach Angaben des staatlichen iranischen Rundfunks zumindest 51 Schülerinnen getötet worden. Weitere 60 seien verletzt worden.“ Das berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim.
- Und heute: „Drei US-Kampfjets über Kuwait versehentlich abgeschossen“ – aber „Alle Besatzungsmitglieder haben den Angaben zufolge überlebt“. Wer das glauben will …, soll. Vielleicht soll es aber nur die Wähler:innen zuhause beruhigen.
- Centcom meldet den Tod eines vierten US-Soldaten. „Der vierte Soldat, der bei den ersten Angriffen des Iran schwer verletzt wurde, erlag schließlich seinen Verletzungen“, teilt Centcom auf X mit.
- usw. usf.
Im 21. Jahrhundert gehören Meinungsverschiedenheiten – und seien sie noch so gravierend – nicht durch Krieg „gelöst“, sondern durch Verhandlungen. Alles andere sind Reste des Mittelalters, und zwar auf allen Seiten.
Wir leben in einer globalisierten Welt. Jeder Krieg birgt hier die Gefahr, ein Weltkrieg zu werden und uns allen den Lebensraum zu nehmen. Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat sich bereits auf den Libanon ausgedehnt. Und auf andere arabische Länder, die sich angegriffen fühlen. Auch Zypern ist bereits beschossen worden.
Friedensstifter?
Auf „der Seite des Friedens“: „Russland wirft den USA und Israel vor, einen Regimewechsel im Iran anzustreben. Es fordert eine «sofortige Waffenruhe im Nahen Osten».“ – Wie glaubwürdig ist die russische Regierung da?!

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