eine etwas reduzierte
Der österreichische Energie-Experte Johannes Benigni wird oft interviewt; heute im Morgenjournal von Ö1 von Franz Renner. Oft zitiert ihn auch die Wirtschaftskammer.
Benigni prognostiziert heute im Morgenjournal, dass die Gas- und Ölpreise auch nach einem schnellen Ende des Iran-Kriegs nicht wieder auf den Stand davor sinken werden. Er begründet das u.a. damit, dass der Wiederaufbau zerstörter Produktionsanlagen seine Zeit brauchen werde.
Dem stimme ich zu. Allerdings: die Preise für fossile Treibstoffe werden langfristig sowieso steigen – das sage (nicht nur) ich seit Jahren. Nämlich: weil uns die fossilen Treibstoffe tendenziell ausgehen und das „G’riss“ um sie in der nächsten Zeit immer größer werden wird. Der „Energieexperte“ Benigni geht aber leider lediglich auf die fossilen Energien ein. Ja: deren Preis steigt tendenziell weiterhin.
Die Strategie
Es gibt eine dringend (kurz-, mittel- und langfristig) nötige und extrem erfolgreiche Strategie gegen die permanente Krise „fossiler Treibstoffe“: nachhaltige Energien. Photovoltaik, Windkraft, weiterhin Wasser, Biogas. (Ganz sicher nicht: Atomkraft.) Das müssen wir ausbauen; dann kann uns die „permanente Ölkrise“ wurscht sein. (Ja, ich weiß: nicht nur Öl.)
Leider sind wir in der Umstellung auf nachhaltige Energie etwas zu langsam; wir haben da schon Erfolge, aber wir könnten schon viel weiter sein. Das liegt u.a. auch daran, dass unser sog. Umweltminister als Bauernvertreter das „Dieselprivileg“ weiter vertritt.

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