Die Rekorde purzeln – leider!
Die Weltwetterorganisation WMO meldet das Jahrzehnt zwischen 2015 und 2025 als das global heißeste jemals gemessene: „Heißestes Jahrzehnt seit Aufzeichnungsbeginn“. Kein Wunder: wir hatten da auch mit 2024 das heißeste Jahr (2025 war „nur“ drittheißestes!) und um den Titel des heißesten Monats matchen sich offenbar der Juli und der September 2023. Laut WMO und APA sieht die globale Erhitzungskurve etwa so aus:
(Der kleine Knick nach unten für 2025 sollte uns also nicht zu sehr beruhigen!)
Es hat durchaus einen Sinn, sich von der punktweisen Beurteilung in Jahren oder gar Monaten kurz zu lösen und einmal eine Dekade zu betrachten. Ja: es sieht verdammt gefährlich aus. Aber wir wüssten ja, was zu tun wäre.
Was meint UN-Generalsekretär António Guterres dazu:
Der Planet Erde wird an seine Grenzen gebracht.
Ja, so ist es. Und wenn wir nicht global aufpassen, bringen wir ihn auch über die Grenze.
Hoffnung?
Natürlich. Sie aufgeben ist hoffnungslos. Was meint eine WMO-Wissenschaftlerin?
Wenn wir hingegen die Verzweiflung überwinden können […], können wir das Ausmaß dieser drastischen Veränderungen begrenzen.
Das Dumme ist: mir macht das wenig Mut. Es gibt da so viele und so mächtige, die einem Überwinden der Verzweiflung brettlbroat (Tirol!) im Weg stehen.
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Irgendwie passt dazu ein Artikel aus krautreporter.de: ein Interview von Rico Grimm mit dem britischen Paläontologen Henry Gee unter dem Titel: „Der Homo sapiens hat nur noch 10.000 Jahre. Wahrscheinlich weniger“. Nach Gee hat das Aussterben der Menschheit bereits begonnen.
Zur Gänze lesbar ist der Text nur, wenn man sich bei krautreporter anmeldet, aber auch das, was offen zugänglich ist, ist spannend genug. Wie viel „weniger“ wir haben, liegt laut Mr. Gee in unserer Hand. Bzw. in der von Trump 2.0, Putin, Netanyahu, Chamenei usw. usf. (Oje! Das sieht übel aus!)


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