Israel hält sich nicht daran
Die USA sind mit Israel in den Iran-Krieg gezogen. Auf pakistanische Vermittlung gibt es nun einen Waffenstillstand. Aber Israel hält sich nicht daran und bombardiert Siedlungen im Süd-Libanon.
Die israelische Regierung will offenbar alles tun, um den fragilen Waffenstillstand zu sabotieren und die Hisbollah zu schwächen. Dabei nimmt Israel auch zivile Ziele ins Visier und trägt den Krieg in den Libanon. „Wir waren nicht bei den Verhandlungen; uns betrifft das Ergebnis nicht“, scheint die Meinung der israelischen Regierung zu sein. In dieser Regierung sitzen gefährliche Kriegstreiber.
Prompt droht der Iran mit einem Ausstieg aus dem Waffenstillstandspakt. Zwangsläufig, logisch. Die USA lassen sich an der Nase herumführen. Trump 2.0 hat schlampig verhandelt.
Ich habe bereits heute früh von der Soll-Bruchstelle Libanon geschrieben. Ich habe nicht geahnt, dass sie so schnell in Anspruch genommen wird.
Weltweite Kritik an Trump 2.0
Trump 2.0 muss sich einer globalen Kritik stellen; er hat offenbar jedes Maß und Ziel an Formulierung oder „Argument“ verloren. Der UNO-Hochkommissar, der Papst, der UNO-Generalsekretär zeigen sich angewidert; US-intern gibt es Forderungen nach einem Amtsenthebungsverfahren. Offenbar wird es auch immer mehr Republikanern klar, welche überdimensionale Inkompetenz sie in das Amt gewählt haben.
