Der Klimawandel und die Energiewirtschaft
Wir haben einen menschengemachten Klimawandel, das ist bekannt. Er führt einerseits zu einer Überhitzung des Planeten: die Folgen sind Wassermangel bis zur Dürre. Heiße Luft kann aber mehr Feuchtigkeit aufnehmen: die kommt dann irgendwann & irgendwo wieder runter, was zu heftigen Unwettern führen kann. Folge also insgesamt: Extremwetterereignisse nehmen zu. Das können wir bereits beobachten.
Bäche und Flüsse führen also im Allgemeinen weniger Wasser. Bei extremem Regenfall können sie aber auch übergehen.
Das ist alles nicht neu.
Und die Wasserkraft?
Wasserkraftwerke funktionieren gut, wenn sie regelmäßig einigermaßen gleiche Wassermengen verarbeiten können. Wenn das Wasser zurückgeht, geht auch die Wasserkraft zurück; dann kann man weniger Strom produzieren. Kommt es dann wieder einmal zu Hochwasser, ist das auch unpraktisch für die Wasserkraft.
2024 haben die österreichischen Wasserkraftwerke 45,7 TWh („Terawattstunden“) produziert. 2025 nur mehr 33 TWh, also deutlich weniger, 28% weniger. Das liegt daran, dass weniger Wasser durch die Turbinen geflossen ist. Weniger Wasser heißt weniger Wasserkraft. Kein Wasser = totale Dürre heißt keine Wasserkraft.
Das Jahr 2024 war ein Rekordjahr; wir müssen (noch) nicht davon ausgehen, dass wir nun pro Jahr fast 30% weniger Energie aus dem Wasser gewinnen. Aber wir sehen auch heuer bereits, dass Österreich unter einer Dürre leidet. Bauern haben z.B. zu wenig Wasser für ihre Felder; Swimming-Pool-Besitzer haben zu wenig Wasser für ihre Pools. (Das eine finde ich schwer bedenklich, das andere ist mir herzlich eirdch.)
Wir müssen davon ausgehen, dass es immer schwieriger werden wird, aus dem Wasser viel Energie zu gewinnen. Auch aus diesem Grund müssen wir erneuerbare Energien – Solarkraft über Photovoltaik, Windenergie – konsequent weiter ausbauen. Wir sind „auf einem guten Weg“, aber: dieser Weg wird länger!
