Mit heißer Luft und Verlusten
Der ORF meldet Elon Musk nach dem Börsengang seiner Raumfahrt-Firma SpaceX als ersten „Billionär“. Also einer, der mehr als 1000 Milliarden besitzt. (Achtung: die europäische „Milliarde“ heißt in den USA bereits „billion“.)
Wie macht Musk das? Er verspricht:
[Musk] stellte […] gleich mögliche Missionen zum Mars und sogar jenseits des Sonnensystems in Aussicht.
Er wolle „‚Star Trek‘ Wirklichkeit werden lassen“.
Allerdings und andrerseits:
Durch hohe Investitionen in die KI-Sparte und sein Raketenprogramm schrieb SpaceX einen operativen Verlust von 2,6 Milliarden Dollar.
Und der ORF-Autor meint:
Damit stellt sich aus aktueller Sicht die Frage, ob die hohe Bewertung nicht überzogen und der allgemeinen Euphorie geschuldet ist.
Ich meine: die Frage stellt sich nicht wirklich, die kann man so beantworten. Natürlich werden sich die Börsenkurse von SpaceX recht bald als völlig überzogen erweisen und zurückgehen. Alle, die teure Aktien gekauft haben, haben dann Geld verloren. – Es gibt doch so Schicksale: ein junger Mann wird schnell sehr reich und dann schnell (scheinbar) sehr arm und sitzt jetzt im Gefängnis.
Ich bin mir sehr sicher, dass sich bei allem kurzfristigen Bluff langfristig einigermaßen reale Werte und Bewertungen durchsetzen.
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Dazu passt vielleicht gut noch ein Artikel aus ntv. Unter dem Übertitel „Anleger verlieren Milliarden“ heißt es da „Trump-Familie bereichert sich massiv mit Krypto-Geschäften“.
Was meint der Tiroler Volksmund dazu? „Steck alle in einen Sack und hau drauf: du triffst immer den richtigen“.

[…] hab ich in Der erste „Billionär“ geschrieben und mir nicht gedacht, dass es nur 10 Tage dauern […]
[…] ich gesagt habe: „Der erste „Billionär““ und „Mit heißer Luft und […]
[…] 13. Juni habe ich mit Anführungszeichen vom ersten „Billionär“ berichtet (Elon Musk mit seinen SpaceX-Aktien) und damals schon mit „Mit heißer Luft und […]