… und bringt besondere Hitze
Der „Scientific American“ meldet und „Spektrum der Wissenschaft“ übersetzt ins Deutsche: „El Niño ist nun offiziell da“. Laut „National Oceanic and Atmospheric Administration“ habe sich „das Wetterphänomen im Lauf des Mai offiziell etabliert“ – nur geht es da nicht um Wetter, sondern um ein globales Klimaphänomen, das sich immer wieder (alle paar Jahre) beobachten lässt. Der Artikel im Spektrum der Wissenschaft liefert brauchbare Erklärungen; auch der Wikipedia-Beitrag erklärt El Niño; die Erklärungen sind nicht ganz einfach, denn sie verbinden Meeresströmungen, Winde und Temperaturen. Ein gutes, kurzes Video (7:26 Min.) ist auf Terra X zu finden.
2026/27 trifft El Niño auf eine sich sowieso durch den Klimawandel bereits erhitzte Atmosphäre; es lässt sich deshalb ein „Super-El-Niño“ erwarten. Wir müssen also mit deutlich höheren Temperaturen rechnen: Dürren als direkte Folgen, Starkwetterereignisse durch die Aufladung der erhitzten Atmosphäre mit Wasser, Bergstürze, Erdrutsche – also eh schon das, was wir aus dem „normalen“ (menschengemachten) Klimawandel kennen. Aber halt noch viel stärker.
