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Michael Bürkle

Gute Nachricht aus den Tiefen

Geothermie-Projekt bei Wien übertrifft die Erwartungen

Wien Energie und die OMV bohren bei Wien in der Tiefe nach Erdwärme. Das in der Tiefe eingeschlossene „Formationswasser“ ist offenbar 104° „warm“ statt bloß 100°. Man kann damit 25 MW Leistung produzieren statt „bloß“ 20 MW.

Geothermie gilt – jedenfalls derzeit noch – als nachhaltige Energie, denn das, was der Mensch da entnimmt, ist in riesiger Menge vorhanden. Zeiträume, in denen wir den Planeten „kalt gemacht“ haben, sind nicht abschätzbar. Also: „mit der Tiefengeothermie [kann] künftig nachhaltige Wärme für umgerechnet 200.000 Wiener Haushalte“ erzeugt werden“.

Weiterer Zeitplan: Anlagengebäude bis 2027, Geothermieförderung ab 2029. Unabhängig von Sonne und Wind!


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2 Kommentare
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Whisker
Whisker
15 Tage alt

> Man kann damit 25 MW Leistung produzieren statt „bloß“ 20 MW. Sowas bezeichne ich gerne als „positive Enttäuschung“. 🙂 Ich finde es beim Thema Geothermie nur sehr schade, dass ausgerechnet die Grünen das viel zu lange links liegen ließen und sich stattdessen jahrelang quasi exklusiv nur auf Sonnen- und Windenergie eingeschossen haben. Weil Geothermie hat gleich mehrere Vorteile: Erstens ist sie im Gegenteil zu Wind- und Solarenergie vollkommen witterungsunabhängig, und zweitens ist sie auch eine ziemlich ausgereifte Technologie, weil man damit bereits seit stattlichen 113 [sic!] Jahren Erfahrung hat. Denn in Larderello, einem Ortsteil („frazone“) der toskanischen Gemeinde Pomarance… Mehr »

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