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Michael Bürkle

Frankreich schaltet AKWs aus

Aber kein „Ausstieg“

Erfreut lese ich, dass Frankreich AKWs ausschalten will: „Frankreich schaltet erste Atom­reaktoren ab“. Na endlich! – Aber: Leider ein Missverständnis: Frankreich plant (noch) keinen Ausstieg aus der Atomtechnologie, sondern Frankreich muss AKWs ausschalten – wegen der Hitze!

Das wirft natürlich ein scharfes Licht auf die vermutete „Sicherheit“ von Atomkraftwerken. Aufgrund der Hitzewelle steht zu wenig Kühlwasser für die Reaktoren zur Verfügung. „Mit den Maßnahmen soll verhindert werden, dass während der aktuellen Hitzewelle zu viel warmes Kühlwasser in die ohnehin wärmer werdenden Flüsse abgeleitet wird.“

Aber Atomkraft ist sowieso eine sterbende Technologie aus dem 20. Jahrhundert. Man kann den Strom viel sicherer mit nachhaltigen Methoden erzeugen: Photovoltaik, Wind, Geothermie, Biogas.


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2 Kommentare
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Whisker
Whisker
2 Monate alt

> Aufgrund der Hitzewelle steht zu wenig Kühlwasser für die Reaktoren zur Verfügung. Soweit ich das verfolgt habe, ist in Frankreich allerdings kein Mangel an Kühlwasser der Grund für die AKW-Drosselungen/Abschaltungen, sondern die Gründe sind primär ökologischer Natur. Denn ja, das Kühlwasser, das in die Flüsse rückgeführt wird, ist „zu warm“ – aber nicht für die AKWs, sondern für die Flüsse. Weil die erwärmen sich bereits durch die Folgen des Klimawandels, was die darin existierenden Ökosysteme negativ beeinflußt, und die zusätzliche Erwärmung durch das ruckgeführte Kühlwasser verstärkt diesen Einfluß zusätzlich. Deswegen legt die französische Atomaufsichtsbehörde ASNR (bis 2024 ASN) für… Mehr »

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