Es wird bedenklich
Österreich
In Österreich spielt die Wasserkraft an sich immer noch eine bedeutende Rolle. Aber es wird immer schwieriger. Die „Hitze setzt Wasserkraftwerke unter Druck“, in der Steiermark, aber nicht nur dort. Die Hitze schadet also nicht nur vulnerablen Menschen, sondern gleich dem Energiesystem Österreichs. Vielen privaten Investor:innen sei Dank: mittlerweile haben wir ja schon sehr viel Photovoltaik. Dann müssten die Stromkonzerne und die Politik noch die nötigen Speicher bauen lassen – schnellstens! Und Leitungen!
Außerdem sollten wir im Wald derzeit besonders vorsichtig sein. Das Löschwasser wird weniger!
Deutschland
Die Weser – nur z.B. – hat derzeit auch Niedrigwasser. Da sinkt der Wasserstand unter eine Mindesthöhe für Schiffahrt und Landwirtschaft. Wenig Wasser kommt aus dem Oberlauf; es steigt daher im Mündungsgebiet der Salzgehalt des Wassers.
An der Nordseeküste ist das ein besonderes Problem, weil die Landwirte das Wasser verwenden, um ihre Tiere zu tränken oder ihr Obst durch Frostberegnung zu schützen.
An der Weser grasen traditionell viele Rinder. Die saufen nicht direkt aus der Weser, aber aus Gräben, die vom Weserwasser gespeist werden. Rinder halten zwar mehr Salz im Wasser aus als Menschen, aber zu viel darf es auch nicht werden.
Dass die Versalzung ein globales Problem ist, zeigt eine Metastudie unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW), die vor einem Jahr erschienen ist. „Der Klimawandel ist er Haupttreiber der Versalzung“, heißt es in einer Pressemitteilung des Instituts.
Was tun gegen den Klimawandel in Österreich, Deutschland und sonst in Europa?
Das ist bekannt und gar nicht so schwierig: wir müssen die Treibhausgase wie CO2 aus der Atmosphäre entfernen, also Schluss machen mit Verbrennungsmotoren, die neue Treibhausgase emittieren. Da dürften Industrie und Politik „aufs Gas steigen“.
