Alle sind sie betroffen
Am 10. Juli hab ich unter dem Titel „Deutsche Autokrise“ über die Probleme bei „VW, Mercedes, Porsche, BMW …“ geschrieben; heute drängt sich Audi vor: „Audi kappt Prognose – und will stärker sparen“.
Der deutsche Autohersteller Audi kappt nach dem schwächsten ersten Halbjahr seit 2021 seine Prognose. Für das Gesamtjahr sagte die Volkswagen-Tochter heute nur noch Umsatzerlöse von 58 bis 63 Milliarden Euro voraus, das sind fünf Milliarden Euro weniger als noch im April prognostiziert.
Das ist also ein Umsatz-Minus von ca. 10%. Sauber, sag ich.
jahrelang!
Die deutschen Autohersteller haben sich jahrelang großspurig verplant. Nicht die Arbeiter:innen sind schuld, dass alle in der Krise sind: es sind die Vorstände, die mit bester Bezahlung und mit Boni als Zusatzzahlungen ihre Karren in den Dreck gefahren haben, in den Dreck, den sie davor selbst als Treibhausgase ausgestoßen haben. Es war absehbar, dass der Verbrennungsmotor stirbt, aber VW (mit Audi und Porsche), Mercedes und BMW haben die Politik bestochencirct, das Aus des Verbrennermotors immer weiter nach hinten zu verschieben. Jetzt verbrennen in den Motoren nicht nur Benzin oder Diesel, sondern im Rahmen des Klimawandesls verbremnen die eiropäischen Wälder und wir haben eine Hitzewelle nach der anderen.
Und die Autobauer sind trotzdem & natürlich in der Krise; aber die Krise wird noch schwerer werden: für die Autobauer und für die Gesellschaft. Dass der Verbrennungsmotor eine tote Technologie aus dem 20. Jaahrhundert ist, konnte man sich schon lange denken. Elektromobilität ist gefragt – und kommt halt nun aus China.
Jetzt haben wir den Blech-Salat.
Die Vorstände der deutschen Autobauer sind Wappler, man kanns kaum anders sehen. Man sollte sie mit nassen Fetzen verjagen. Statt dessen werden sie von der Politik hofiert. Und: wir sollten das „Aus“ des Verbrennungsmotors dringend vorverlegen. Auf 1.1.2027.
