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Michael Bürkle

Klimaforscher Griebler im Journal zu Gast

Ein langes, schlüssiges Interview

Vorgestern war Christian Griebler, der als Limnologe derzeiti Leiter des Departments für Funktionelle und Evolutionäre Ökologie der Uni Wien ist, im Ö1-Journal bei Marlene Novotny zu Gast. Es entwickelte sich unter dem Titel „Gletscher weg, Flüsse leer. Was auf Österreich zukommt“ ein sehr informatives und gut verständliches Gespräch über die Klimakrise bzw. die Klimakatastrophe. Das Gespräch ist auch bereits über YouTube abrufbar. (Es dauert gut 30 Minuten.)

Einer der Kommentare auf YouTube meint:

Sollte man nicht nur unter Österreichern teilen. Der Mann bringt das, was man weiß, auf sehr verständliche Weise auf den Punkt, selbst für die, die nicht wissen wollen.

Ich schließ mich dem an.

Ein anderer poster schreibt:

So lange Umwelt – und Klimaschutz in der Zuständigkeit des Land­wirtschafts­ministeriums liegen, wird nichts geschehen …

Das befürchte ich leider auch.

Griebler im Wortlaut:

  • „Es wird geredet und geredet, aber es passiert sehr wenig“.
  • Und zitierend: „Wir als Politiker wollen dieses heiße Eisen nicht angreifen“.
  • „Was wir machen sind kleine technische Anpassungen, hier und dort. […] Aber wir gehen am Gesamtproblem vorbei. Wir investieren nicht in den Kampf gegen das generelle Phänomen Klimawandel. Da tun wir viel, viel zu wenig.“
  • „Es wird noch sehr viel schlimmer als wir glauben.“

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