Das ist ein Widerspruch
Zwei aktuelle Berichte zeigen, in welchem eklatanten Widerspruch der freie Journalismus in den USA und das Regime von Trump 2.0 stehen.
- Trump droht Journalistin mit „Bestrafung“
- USA verwehren Journalisten Akkreditierung für G-20-Treffen
Zu 1:
Die NBC-Journalistin Kristen Welker habe laut Trump 2.0 behauptet, dass die Unterstützung republikanischer Kandidaten durch Trump 2.0 „gemischte Ergebnisse“ erzielt habe.
So what? Das ist ein Tatsachenbericht, keine Meinung. Trump 2.0 sieht jedoch eine „absichtliche Ungenauigkeit“ und kündigt eine Klage gegen Welker bei der Medienaufsichtsbehörde FCC an. Welker soll „gerügt und bestraft“ werden.
Wenn das so geht, ist die freie Presse tot.
Was glaubt der Narr aus Mar-a-Lago eigentlich? Man wird doch noch die Wahrheit sagen dürfen. Ja, die Ergebnisse waren „gemischt“; geradezu nett formuliert.
Zu 2. Eine lapidare Meldung:
Das US-Finanzministerium hat mehreren Journalistinnen und Journalisten die Akkreditierung für das heute beginnende Treffen der G-20-Finanzminister und Zentralbanker in Asheville verweigert. / Reporter der „New York Times“, des „Wall Street Journal“ und der Nachrichtenagentur Bloomberg haben keinen Zugang zu dem Treffen, wie die Medienhäuser mitteilten
Wenn Journis „zu kritisch“ berichten, bekommen sie einfach keine Akkreditierung mehr; sie sind dann vom Informationsfluss ausgeschlossen.
Trump 2.0 und freier Journalismus sind nicht kompatibel.
