… seit Messbeginn. Rekordzahlen!
Der ORF meldet: „heißester Sommer seit Messbeginn“. Und wir müssen uns auf solche Sommer vermutlich anpassen, einstellen, uns an sie „gewöhnen“. Das wird nicht leicht.
Es gibt meteorogische Rekordwerte:
- Der Sommer „war 2,6 Grad wärmer als das Klimamittel 1991–2020“
- Auch die Anzahl der 40-Grad-Tage erreichte ein neues Ausmaß. Sechs Tage waren es […] Vor dem heurigen Sommer war die 40-Grad-Marke überhaupt erst ein einziges Mal in Österreich erreicht worden
- In Bregenz etwa wurde mit 47 heißen Tagen – das heißt 30 Grad oder darüber – ein neuer Höchstwert erreicht.
- In fast allen Landeshauptstädten wurden heuer so viele 30-Grad-Tage gemessen wie noch nie seit Messbeginn, etwa in Innsbruck, Salzburg-Flughafen, Linz, Sankt Pölten, Wien-Hohe Warte, Graz und an der Station Klagenfurt-Flughafen.
- „Im Sommer 2026 hat der Bodensee einen historischen Tiefstand erreicht.“
- wenige, dafür sehr heftige Unwettertage
Aber es gibt nicht nur meteorologische Rekordwerte:
- Die enorme Hitze ließ auch die Zahl hitzebedingter Todesfälle auf einen noch nie da gewesene Zahl steigen: Allein in den Monaten Juni und Juli wurden in Österreich […] 646 Hitzetote verzeichnet.
[Ich glaube diese Zahl nicht ganz. Das Robert-Koch-Institut hat für Deutschland 15.800 Hitzetote errechnet. In sehr vielen Fällen sind die Zahlen in Österreich ungefähr ein Zehntel der Fälle in Deutschland: das wären dann für Österreich etwa 1.580 Hitzetote.]
Was ist zu tun?
Wir müssen dafür sorgen, dass nicht noch mehr Treibhausgase (CO2, CH4, …) in die Atmosphäre gelangen. Ich sehe noch nicht, dass diese Erkenntnis in unserer Politik breit angekommen ist. Es ist kaum Bereitschaft für die nötigen Veränderungen vorhanden. Die Regierung ist unwillig bzw. die Klimakrise ist der Regierung „wurscht“ – oder sie sieht, dass sie unfähig ist und nicht wirklich handeln kann, weil in zu vielen Abhängigkeiten verwickelt.
