Ein wichtiges Thema
Landwirtschafts-, Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig muss sich nun auch mit der Renaturierungsverordnung der EU beschäftigen. (Die hat ja auch mit Landwirtschaft, mit Umwelt und mit Klima zu tun. „Betroffen sind in Österreich unter anderem Wälder, Flüsse und Auen, Moore, Agrarlandschaften, städtische Grünräume sowie Lebensräume geschützter Arten.“)
Der ORF meint einstweilen dazu: „Erster Entwurf setzt auf Bestehendes“ – ein sozusagen konservativer Ansatz.
Kein seriöser Auftritt
Heute sah & hörte man den Minister zum Thema in der ZiB um 17 Uhr. Als Einleitung hieß es:
Wie viele Wälder, Wiesen oder Flüsse in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zusätzlich renaturiert werden müssen, um die EU-Ziele zu erreichen, kann der Landwirtschaftsminister heute noch nicht sagen. Für zusätzliche Vorgaben fordert Totschnig aber jedenfalls eine Finanzierung aus der EU.
Das macht jetzt keinen guten Eindruck. Man kann hören: „Wir wissen noch nix Genaues, aber wir brauchen dazu jedenfalls Gelder der EU.“
Freunde macht man sich da keine in der EU. Peinlich! Müssen wir uns fremdschämen?
