Zeiler und die Krone haben es vergeigt
Ganz ohne öffentlich gezeigte Unterstützung durch andere Parteimitglieder, lediglich mit der Unterstützung der „Kronen Zeitung“, hat der durchaus reiche Medienmanager und ehemalige SPÖ-Funktionär Gerhard Zeiler sich als Parteiobmann der SPÖ ins Spiel gebracht. Er und die Krone stürzen damit eine Regierungspartei in einen Schockzustand.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Zeiler wirklich Parteiobmann werden will. Die Satire bringt es auf den Punkt: „71-jähriger Millionär will sich Lebensabend versauen“; schreibt die „Tagespresse“. Das ist so absurd wieder nicht.
Zeilers Ziel ist offenbar, den jetzigen Parteivorsitzenden Babler zu beschädigen. Das hat Zeiler mehr oder minder geschafft; er hat sich damit aber auch selbst beschädigt. Wenn wir jetzt zwei beschädigte Kandidaten haben: was ist die Lösung? Ein dritter! Einen, der der „Krone“ gefällt. Und einen, der an die Macht will. Ich weiß noch nicht, wie er heißt.
