Kühlungsfirma hört auf
Das Marchfeld in Niederösterreich ist so etwas wie die Gemüsekammer Österreichs. In Groß-Enzersdorf – zwischen dem Marchfeld und Wien – befindet sich ein Betrieb, der offenbar ca. 80% des österreichischen Tiefkühlgemüses herstellt. Der belgische Betreiber will nun dieses Werk mit dem 1.1.27 schließen. Verhandlungen mit der Betreiberfamilie gestalten sich offenbar schwierig.
Ich würde da an eine staatliche oder quasi-staatliche Übernahme des Betriebs denken, denn der ist offensichtlich eine Notwendigkeit. Ich könnte mir eine bäuerliche Genossenschaft als Pächterin sehr gut vorstellen. Da könnten sich der Bund – Landwirtschaftsminister Totschnig (ÖVP) – und das Land Niederösterreich mit dem Landwirtschafts-Landesrat Pernkopf (ÖVP) einmal vernünftig & kreativ einbringen.
Statt dessen trifft man anscheinend auf „null Verständnis“ seitens des belgischen Unternehmens und man hofft, „dass hier noch Gespräche stattfinden können“. Da ist nicht Betteln und Hoffen gefragt, sondern Initiative!
Also bitte …
Kann doch nicht so schwer sein, eine Tiefkühlfirma am Rand riesiger Felder zu betreiben. Vielleicht noch ein bisserl Photovoltaik drauf und ein Windrad daneben, dann rechnet sich das womöglich bald.
