68 Tonnen!
Eine Tiroler Transportfirma hatte einen größeren Auftrag an Land gezogen: 68.299 kg Aluminium waren von Italien nach Deutschland, Schweden bzw. Tschechien zu liefern. Man beauftragte ein bulgarisches Fuhrunternehmen damit.
Problem 1: Die Lieferungen kamen nicht an.
Problem 2: Die bulgarische Firma ist seit Dienstag nicht mehr erreichbar.
Frage 1: Warum nimmt man einen derartigen Auftrag an, wenn man die Kapazitäten dafür nicht hat?
Frage 2: Hat jemand die Seriosität des bulgarischen Unternehmens überprüft?
Wie kann man nur?
Mir ist schon klar …
Mir ist schon klar, dass im Speditionsgewerbe normal-vernünftige Geschäftspraktiken nicht unbedingt selbstverständlich sind. Klar kann ich einen teuren Auftrag übernehmen, auch wenn ich ihn nicht durchführen kann, wenn ich ihn an billigere Subunternehmer delegieren kann. Und klar kann ein völlig neuer bulgarischer Subunternehmer so seriös aussehen wie ein alter bekannter: alle Aufschriften sind Кирилица („kyrillisch“).
Ein alter Witz
Ausschreibung in Wien, 3 Unternehmen bewerben sich: ein Burgenländer, ein Vorarlberger und ein Wiener. Der Burgenländer bietet das um 1 Million an. Der Vorarlberger sieht Probleme und verlangt 2 Millionen. Und der Wiener 3. Gespräch beim leitenden Beamten: „Wie kummans auf 3?“ „No: ane für mi, ane für Sie, und um den Rest nemmama an Burgenländer“.
(Der Zusammenhang erschließt sich vielleicht nicht sofort.)
