Weltwetterorganisation WMO alarmiert
Es ist an sich eine Katastrophennachricht: „Wie die Weltwetterorganisation (WMO) in ihrem jährlichen Treibhausgas-Bulletin mitteilte, stieg der Wert für CO2 im Jahr 2025 auf 426,8 ppm“. Damit heizt sich die Atmosphäre weiter auf: Klimawandel, Klimakrise, Klimakatastrophe.
Die schlechte Nachricht
Das werden wir noch öfter hören. CO2 bleibt sehr lange – Jahrzehnte, Jahrhunderte – in der Atmosphäre und die menschlichen Treibhausgasemissionen kommen da jedes Jahr dazu. Wir sind weit davon entfernt, dass das CO2 in der Atmosphäre weniger wird. Wir müssen uns langfristig auf hohe Treibgaskonzentratioen einstellen.
Die gute Nachricht
Die Treibhausgase nehmen zu, aber der Anstieg der Treibhausgase nimmt ab. (Für Mathematiker:innen:
m‚(t) > 0, aber m„(t) < 0 (wenn m die Treibhausgasmenge ist und t die Zeit)
Wenn wir das durchhalten, kommen wir womöglich bald auf einen Höchststand der Treibhausgase in der Luft und ab dann nimmt die Treibhausgaskonzentration (hoffentlich!, aber jedenfalls nur) sehr langsam wieder ab. Und dann kriegen wir das Problem vielleicht noch unter Kontrolle.
Photosynthese
Wir könnten allerdings sogar wieder CO2 aus der Atmosphäre herausnehmen. Die sicherste Methode, die am wenigsten Energie verschlingt, ist die Aufforstung: das Pflanzen von Bäumen. Bäume, überhaupt Pflanzen entnehmen der Luft CO2 und geben an die Luft Sauerstoff (O2) wieder ab. Mit dem Kohlenstoff (C) machen sie das, was Pflanzen so tun: wachsen, Früchte produzieren etc. Dazu brauchen sie Licht und Wasser; man nennt das Photosynthese.
Aber: „Weltweit wird weiter zu viel Wald abgeholzt“.
Es gibt noch andere Methoden (CCS u.ä.), das CO2 aus der Luft zu entfernen, aber die brauchen – leider! – verdammt viel Energie. „Vorteil“: es sind „technische“ Lösungen und man kann mit ihnen Geschäfte machen und Geld verdienen. Das geht mit Aufforstung nicht sooo gut.
