Die beste Variante geschieht noch zu wenig
Heute hat der österreichische Nationalrat wieder einmal eine „Spritpreisbremse“ beschlossen, also eine Limitierung der Preise für Benzin und Diesel. Die Maßnahme setzt sich aus einer Verminderung der Mineralölsteuer in den Monaten Oktober und November und einer „Margenbegrenzung“ bestehen, also einer Begrenzung für den Gewinn der Mineralölkonzerne. Insgesamt soll da pro Liter eine Preisreduktion von ca, 12 Cent erreicht werden. Das sind für einen vollen Tank von z.B. 50 Liter also insgesamt etwa 6 €.
Das ist nicht nichts, aber ziemlich wenig. Ein ziemlich kleiner Beitrag zu einer kurzfristigen Eindämmung der Inflation. Eine absolute Notlösung.
besser …
Viel klüger wäre es, den Umstieg auf Elektromobilität zu fördern und auf die Benützung Öffentlicher Verkehrsmittel umzulenken.
Die beste „Spritpreisbremse“ besteht darin, gar keinen Sprit mehr zu verwenden und zu verbrennen. Also: Radfahren; Bus, Tram und Zug benützen; und auf E-Mobilität umsteigen. Aber das braucht einen etwas längeren „Atem“. Und würde eingefleischte Autofahrer der FPÖ in die Hände treiben. Aber ich fürchte, dort sind sie eh schon.
Die Regierung stützt mit wenig tauglichen Mitteln die sterbende Technologie des Verbrennungsmotors.
