… und in die Zukunft
Dank ORF können wir heute einen Blick in den Süden der Donau werfen: nach Rumänien. Dort sind die Donaupegel auf dem tiefsten Stand seit 1996. Wir werfen damit gleichzeitig einen Blick in unsere Zukunft. Wie hat das Klimatologe Ratheiser zusammengefasst: „Wir wandern als Mitteleuropa klimatologisch ans Mittelmeer.“
Es kommt zu einer Konkurrenz um Wasser: „Um die Kühlung der Atomreaktoren zu gewährleisten, wurde der Wasserzugang für Landwirte beschränkt.“ Tja: da haben unsere Landwirte am 5.11.1978 Glück gehabt: da hat eine Volksabstimmung das erste und einzige österreichische AKW abgesagt. Es braucht heute kein Kühlwasser aus der Donau.
Aber die Konkurrenz um Wasser haben wir hier jetzt auch. Landwirt:innen gegen Poolbesitzer:innen heißt das zum Beispiel. (Ich bin da für die Landwirt:innen.)
Wenn wir zukünftig rumänische Wasserpegel nicht wollen, müssen wir etwas gegen den menschengemachten Klimawandel tun. Das wichtigste: Verbrennungsmotoren ausschalten – auf Dauer!
Liebe Bauern und Bäurinnen: können Sie das dem Landwirtschaftsminister mitteilen? Bitte! Er wäre nämlich auch Umwelt- und Klimaminister. Aber mit seiner Klimapolitik hat er die momentan schon festzustellenden Dürren (mit-)erzeugt und legt gerade die Grundlage für die Dürren von 2027ff.
(Nein: Totschnig hat die Dürren nicht „erzeugt“. Er hat mit seiner Politik nur dazu beigetragen, dass es sie gibt. Das meine ich mit „(mit-)erzeugt“.)
