Navanethem Pillay (85) ist eine südafrikanische Völkerrechtsanwältin
Der Friedensnobelpreis 2026 geht an die südafrikanische Anwältin Navanethem Pillay „für ihre Bemühungen zur Förderung des Friedens und des Völkerrechts“. „Navi“ Pillay war u.a. Richterin am IStGH in Den Haag und Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte; sie leitete von der UNO eingesetzte Untersuchungskommissionen (u.a. die Kommission, die Völkerrechtsverletzungen in Gaza untersuchte).
Frau Pillay hat selbst Erfahrungen als Rassismus-Opfer. Sie war bereits Rechtsanwältin in Südafrika noch während der Apartheid, als Nicht-Weiße noch keine richterlichen Amtsräume betreten durften.
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Mit der Vergabe des Friedensnobelpreises an „Navi“ Pillay werden aus meimer Sicht implizit auch der Internationale Strafgerichtshof und das Menschenrechts-Hochkommissariat der UNO geehrt und gestärkt. Das wird vielen Politikern weltweit, die sich vom Völkerrecht – hm: – „gestört“ fühlen, nicht behagen – und ist genau darum ein richtiger Akt zur richtigen Zeit.
