Nvidia-Chef Jensen Huang traf Kanzler Friedrich Merz
Mr. Huang, der Chef eines der reichsten Computerkonzerne, und Herr Merz, der Kanzler Deutschlands, haben sich getroffen. Und sie waren sich in manchen Dingen sehr einig:
Die deutsche Wirtschaft hat nach Einschätzung von Nvidia-Chef Jensen Huang gute Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz Künstlicher Intelligenz. Die Unternehmen verfügten über ausgezeichnetes Fachwissen und einen wertvollen industriellen Datenschatz, sagte Huang bei der Konferenz „Invest in Germany“ am Montag in Berlin.
Ah ja.
[Der deutsche Kanzler] appellierte an den deutschen Mittelstand, KI zu nutzen. Durch die Kombination bereits vorhandener Unternehmensdaten und neuer Technologien könne Deutschland zur führenden Nation im Bereich industrieller KI werden
So so. Passt.
Huang macht sehr deutlich, was für ihn an der deutschen Wirtschaft interessant ist: ihre Daten. Ein „wertvoller industrieller Datenschatz“. Und Merz liefert – bzw. fordert er die deutschen Unternehmer auf, zu liefern: ihre „bereits vorhandenen Unternehmensdaten“.
Falls Merz einmal als Kanzler aufhört, winkt vielleicht ein Nvidia-Beratervertrag. Ach nein: dann ist er ja nicht mehr Kanzler.
So funktioniert Politik. Ein Manager wirft ein Stöckchen, ein Politiker apportiert.
