Drei Muren haben ca. 200 Menschen eingeschlossen
Gestern, Sonntag nachmittags, haben 3 Muren im Tiroler Kaunertal insgesamt ca. 200 Menschen eingeschlossen. Die Muren haben die Gletscherstraße verschüttet; Teile der Fahrbahn wurden weggespült und die Stromversorgung unterbrochen.
Heute laufen seit den Morgenstunden Evakuierungsflüge. Ich bin zuversichtlich, dass alle Eingeschlossenen bald wieder „frei“ sind.
Der Landesgeologe ist bzw. war offenbar vor Ort.
Und da … ?
Und in einem derart gefährdeten Gebiet will die TiWAG einen Stausee für ein Kraftwerk errichten? Müssen wir uns erzählen lassen, dass Staudämme die Landschaft „sichern“? Wie „sicher“ sind Staudämme in einem Gebiet, in dem Muren abgehen, unter Umständen drei an einem Tag?
