Von wem? Von den Entwicklern!
„KI-Entwickler fordern strengere Regulierung“, titelt der ORF heute. Oder: „Chefs von KI-Firmen für Entwicklungspause“.
Das hatten wir doch grad vor Kurzem. Wer hat „KI-Unfälle häufen sich / Präzise Regelungen sind nötig“ geschrieben? Ach, das war ich ja selbst: am 10. September.
Das Eigenartige an den Forderungen ist, von wem sie kommen: von den KI-Entwicklern selbst. Jetzt kommt mir vor, dass jeder von diesen Entwicklern selbst jederzeit seine Entwicklungsgeschwindigkeit auf ein „gesundes Maß“ reduzieren könnte. Aber die wollen externe Eingriffe! Die trauen einander nicht wirklich und es braucht deshalb eine externe Kontrolle.
Okay!
Ich denke, da haben sie recht: die Kontrolle sollten sie bekommen. Allerdings geht das nur international, nicht bloß staatlich. Das müsste die UNO lancieren: sie könnte es an die UNESCO delegieren, an die „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization“. Und die müsste dann mit der entsprechenden Amtsautorität ausgestattet werden. Die „United States of America“ wären mir da wesentlich zu eng gedacht.
