Dem kleinen Donald wurden die Zölle weggenommen
Der kleine Donald hatte sich so über seine Idee gefreut, völlig irrwitzige Zölle im Rosengarten des Weißen Hauses zu verkünden – um sie danach wieder zu erhöhen oder zu vermindern, je nachdem. Jetzt hat der böse Supreme Court dem kleinen Donald sein Spielzeug weggenommen – so undankbar! „Ich will aber Zölle“, hatte der kleine Trotzkopf getobt und fest mit seinen Füßchen aufgestampft.
Der kleine Donald hat jetzt neue Zölle bestimmt – 10%. Und dann hat er sie gleich noch auf 15% erhöht, weil das zum Spielen einfach lustiger ist. Die seien noch illegaler als die alten Zölle, ätsch!
Der kleine Donald hatte sich nämlich so sehr über die Zolleinnahmen gefreut. Millionen! Milliarden! Wer die bezahlt hat? Das ist ihm egal. Die können schreiben was sie wollen.
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Spaß beiseite: Amerikaner bezahlen fast vollständig für Trumps Zölle.
Entgegen der Rhetorik der US-Regierung bleiben die Kosten der US-Strafzölle nicht an Exporteuren im Ausland hängen, sondern treffen die amerikanische Wirtschaft selbst. Importeure und Verbraucher in den USA tragen 96 Prozent der Zolllast, zeigen neue Forschungsergebnisse des Kiel Instituts für Weltwirtschaft.

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