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Michael Bürkle

Kleinwindkraft – ein Teil der Zukunft

Die FH Technikum Wien hat einen Leitfaden veröffentlicht

Wer von Windkraft spricht, meint meist große, hohe Windräder. Aber es gibt auch „Kleinwindkraft“ für das Hausdach und ähnliche Stellen. Ein Artikel „Windrad auf dem Dach: Neuer Leitfaden für Kleinwindkraft von der FH Technikum Wien“ von Martin Auer auf der Seite der Scientists4Future beschäftigt sich mit dem technischen Ansatz; es geht u.a. um Potenzial, Kosten, Wirtschaftlichkeit etc. Über reine Anfänge ist Kleinwindkraft bereits hinaus. Kleinwindkraft könnte eine sehr gute Ergänzung zur heimischen Photovoltaik werden: sie funktioniert auch in der Nacht, bei schlechtem Wetter und im Winter.

Man begegnet allerdings neuen Begriffen und muss sich erst einlesen. Die FH Technikum in Wien hat einen Leitfaden erstellt und publiziert; er ist als pdf-Dokument dort downloadbar.

Für wen kann sich das rechnen?

Die Wirtschaftlichkeit kleiner Windenergieanlagen (typisch 5–10 kW) hängt wesentlich vom Windpotenzial ab – empfohlen werden Standorte mit Jahresmittelwerten über 4 m/s und möglichst exponierter Lage ohne störende Hindernisse. Für Einfamilienhaushalte mit 3.000–6.000 kWh Jahresverbrauch lässt sich erfahrungsgemäß ein Direktnutzungsanteil von etwa 25–40% mit Windstrom decken – bei passendem Standort und Anlagengröße.

(Ich weiß allerdings, dass es auch Einfamilienhaushalte mit deutlich weniger als 3.000 kWh Jahresverbrauch gibt – ohne dass die besonders „sparen“. Will heißen: der billigste Strrom ist immer noch der nicht verbrauchte. Beim Einsparen gibt es oft „Luft nach oben“.)


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