… für lebensnotwendige Lebensmittel
Die Regierung hat reagiert und Maßnahmen gegen die Inflation gesetzt: sie will die Mehrwertsteuer auf bestimmte Lebensmittel des täglichen Bedarfs deutlich reduzieren.
„Na endlich!“, könnte man sagen. Die Diskussion dazu läuft schon seit Monaten. WiFo-Chef Felbermayr hat das Anfang September bereits vorgeschlagen: als kostenneutrale Variante mit einer gleichzeitigen Anhebung des Steuersatzes für einige Luxusartikel. Ich habe mich dem angeschlossen und habe noch ein analoges Verfahren für den Grundbedarf an Energie als Forderung bzw. Vorschlag ergänzt (s.u. die Links zu den Artikeln).
Ja, das ist richtig. Man kann und soll beim Mehrwertsteuersatz differenzieren zwischen Grundbedarf und Luxusgütern (und unnötigen Gütern). Das geht auch kostenneutral. Und das funktioniert nicht nur bei Lebensmitteln.
Darüber hinaus …
Darüber hinaus gibt es auch noch Steuerprivilegien, die endlich entsorgt gehören: die würde ich als weitere Maßnahmen dringend empfehlen: das sog. „Dieselprivileg“ (die steuerliche Begünstigung von Diesel) und das Dienstwagenprivileg (die steuerliche Begünstigung für den privaten Gebrauch von Dienstwagen).
Artikel dazu:
Mehrwertsteuersenkung kostenneutral. ?!?!
vom 11.9.
Mehrwertsteuer senken – kostenneutral
com 5.10.

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