auf Dauer und permanent
Der israelische Ministerpräsident Netanyahu will offenbar auf Dauer, konsequent und permanent das Völkerrecht verletzen: er hat angekündigt, völkerrechtswidrig errichtete jüdische Siedlungen zu legalisieren.
Das ist skandalös! Es macht alle Bemühungen um einen dauernden Frieden zwischen Juden und Jüdinnen und Palästinenser:innen zunichte. Es mauert den Weg zu einer funktionierenden Zwei-Staaten-Lösung auf Jahrzehnte zu. Und es gefährdet damit die Existenz Israels, denn das können die arabischen Nachbarstaaten nicht dulden.
Die Politik Israels unter Netanyahu muss man rassistisch nennen. Nicht Israel ist es, aber die Politik seiner derzeitigen Regierung.
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Der Vorwurf des Rassismus entbehrt hier nicht einer gewissen fatalen Komik. Erstens ist Rasse in Bezug auf den Menschen sowieso keine relevante Kategorie; zweitens haben sich die Völker im Nahen Osten seit Jahrhunderten vermischt, und drittens stammen sie – mythologisch betrachtet – von derselben mythologischen Figur Abraham ab und sind also „Brüder“ im Mythos.
Aber wie soll man es anders nennen? Chauvinismus? Das ist zu schwach.
