Bundespräsident Van der Bellen sieht sie
Bundespräsident Van der Bellen hat heute in einer Presseaussendung als Reaktion auf die Entführung des venezolanischen Präsidenten davon gesprochen,. dass wir – als Weltbevölkerung – in einer „neuen Weltordnung“ angekommen sind. Ja, das sehe ich auch so; ich spüre das schon seit dem Amtsantritt von Trump 2.0 und habe immer wieder darauf hingewiesen und für europäische Zusammenarbeit plädiert.
Diese neue Weltordnung ist laut VdB dadurch gekennzeichnet, dass „sich immer mehr die Willkür des Stärkeren durchsetzt“.
Van der Bellen hält fest:
Wir, also Österreich und die Europäische Union, müssen nun alles Mögliche tun, um internationale Beziehungen auf Basis des Völkerrechts und der Prinzipien der UNO-Charta einzufordern […]
Klar ist auch, dass wir uns in dieser neuen Weltordnung nur gemeinsam – als starke, geeinte und handlungsfähige Europäische Union – behaupten können.
Ich hoffe sehr, dass wir in den nächsten Jahren oder Monaten als europäische Wähler:innen die europäischen Politiker:innen dazu bringen können, das Gemeinsame in Europa vor das Separate zu stellen. Die EU bzw. Europa gemeinsam könnte eine Weltmacht sein; wir sind das noch nicht (ganz), weil immer wieder Partikulärinteressen zu große Rollen spielen. Allein die EU hat ca. 450 Millionen Menschen; Europa insgesamt (mit Türkei, UK, Ukraine, Schweiz …) noch fast 230 Millionen mehr; die USA bringen es auf ca. 345 Millionen, Russland nur auf ca. 145 Millionen, aber Bevölkerungszahlen sind natürlich nur ein Teilaspekt.

Schreibe einen Kommentar