Umweltverbände befürchten „eine der größten Umweltkatastrophen seit Jahren“
Im Süden des Sultanats Oman – also nicht in der Straße von Hormus, sondern „um die Ecke“ – ist ein Tanker havariert und hat einen riesigen Ölteppich im Arabischen Meer gebildet.
Wie die Schifffahrtsbehörde der Vereinten Nationen der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, hat der Ölteppich inzwischen das Festland erreicht. „Notfallpläne für die Ölkatastrophe sind in Kraft“, erklärte ein Sprecher.
Die Ursache der Havarie scheint eine Explosion an Bord gewesen zu sein.
Der Artikel im Spiegel stellt keine expliziten Zusammenhänge mit dem USA-Iran-Krieg in der und um die Straße von Hormus fest. Allerdings vermuten Versicherer durchaus Kriegshandlungen als Ursache:
Die IOPC-Fonds, eine zwischenstaatliche Organisation, die sich mit Entschädigungen nach Tankerunfällen befasst, teilten mit, dass sie sich nicht an den Sanierungskosten beteiligen werden, da der Vorfall als »Kriegshandlung« und nicht als einfacher Unfall behandelt wird.
Es ist sowieso klar, dass Kriegshandlungen immer den Lebensraum für Menschen nachhaltig beschädigen. „Kriegsherren“ sind an sich Umweltverbrecher erster Ordnung. Wenn es um Öl geht – wie zwischen dem Iran und den USA, werden die Schäden schnell extrem. Die Schuldigen sitzen in den Regierungen.
