Erinnerungen, nicht sehr alt
Es muss im Winter 2022/23 gewesen sein. Die Gasheizung meines Hauses in Bürs lief und machte manchmal Probleme; sie war auch schon alt. Die Renovierung des Hauses (Baujahr 1974) war bereits beschlossen, aber welche Heizung sollte ich planen? Klar war: Gas und Öl kommen nicht in Frage, Kohle schon gar nicht. Aber Pellets als eine Art „nachwachsender Brennstoff“? Oder doch eine Wärmepumpe mit Strom über Photovoltaik?
Ich habe lange überlegt und mich mithilfe meines Bauleiters und meines Installateurs letztlich für eine Wärmepumpe mit Unterstützung durch eine PV-Anlage entschieden. Ich habe es nicht bereut, nicht einmal im Dezember 2025, als ein Kompressorausfall zwar keine Wärme, aber relativ viel Strom kostete (und laut war) und mich mein Wärmepumpenproduzent einen Monat lang „hängen“ ließ. (Ja, ich bin da nachtragend.)
Heute lese ich: „Pelletspreise schießen weiter nach oben“. Und das nicht nur in Tirol. Tja: das kann mir persönlich fast egal sein. (Insgesamt ist keine Teuerung egal; jede treibt die Inflation.)
PV-Zahlen
Meine PV-Anlage (9,96 kWp) hat seit dem Juli 2023 insgesamt ca. 33 Megawattstunden (MWh) Strom produziert; verbraucht haben wir seither ca. 14 MWh – ca. 11% davon allein im Dezember 2025. Der Rest ging ins staatliche Stromnetz, wofür ich Geld (!) erhalte – nicht allzu viel freilich! Wir haben damit ca. 17,5 Tonnen CO2 eingespart, was man in über 70.000 Straßenkilometer eines Verbrenner-PKWs umrechnen könnte oder in 450 gepflanzte Bäume – ein kleiner Wald.
Die Heizung läuft – eben mit einer Ausnahme – praktisch wartungsfrei und sauber: keine Asche, kein Ausräumen von Brennresten, kein „Tank“; angenehm warme Temperaturen auch bei Winterkälte. Die PV-Anlage wurde inspiziert und als fehlerlos befunden. Und die Spritkosten sind mir persönlich praktisch egal, obwohl ich weiß, dass sie die Inflation antreiben. (Zuletzt muss ich im Mai 2022 an einer Tankstelle gewesen sein.)
