michael bürkle

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Michael Bürkle

Politik der verbrannten Erde

Israel verbreitet Entsetzen

Die rechtsextrem-ultraothodoxe Regierung Israels kennt keine Form von politischem Anstand. Der ORF berichtet:

Im Zuge der Bodenoffensive im Südlibanon wendet Israel eigenen Angaben zufolge eine Taktik aus dem Gaza-Krieg an. In einer definierten „Pufferzone“ werden zivile Gebäude wie Wohnhäuser, Schulen und religiöse Stätten systematisch zerstört und Grenzdörfer quasi von der Landkarte gelöscht.

Krieg gegen „zivile Gebäude, Wohnhäuser, Schulen, religiöse Stätten“! Sind die verrückt geworden? Nein: das ist die Politik der „Verbrannten Erde“, eine antike Kriegstaktik; uralt! Und unmenschlich, menschenunwürdig.

Ich habe – leider! – keinen Anlass diese Darstellung zu bezweifeln. Die israelische Regierung verdrängt jede Menschlichkeit gegenüber dem Staat Libanon, mit dem sie an sich keinen Krieg führt. Es geht gegen die Hisbollah und seit 1982 (und in Summe seit ca. 3000 Jahren) gilt da die Devise „Aug um Aug, Zahn um Zahn“. Dabei haben die Kombattanten beider Seiten schon lange jedes Auge, jeden Blick für friedliche Lösungen verloren. Kein Wunder!

(Für die Hisbollah gilt ebenfalls „Aug um Aug, Zahn um Zahn“. Aber sie verwendet „durch Glasfaserkabel gesteuerte Kampfdrohnen“. Deutlich moderner, aber nicht besser.)

Ziel

Es muss meines Erachtens darum gehen, dieses Israel zu entwaffnen. Am besten und schnellsten durch die Wahl einer vernünftigen, zivilisierten Regierung. Ich weiß, dass Israelis und / oder Jüd:innen Besseres kennen und können.


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