Gute und schlechte Nachrichten
Zunächst eine schlechte: die Firma Porsche, Teil des VW-Konzerns, hat sich großspurig verplant verfahren und schreibt schlechte Zahlen. Wie der Mutterkonzern auch. Die Investoren sind gar nicht zufrieden.
Dann eine gute: Porsche will laut Vorstandschef Leiters den Standort Leipzig sichern und denkt deshalb an eine „Verlagerung von Cayenne-Produktion“
Jetzt wieder eine schlechte: Das wird dem Standort in Bratislava an die Existenz gehen.
Eine weitere schlechte: Porsche will weiterhin SUVs produzieren: dicke, fette, unnötig schwere Autos mit unnötig hohem Treibstoffverbrauch. Autos, die behaupten, sie seien ein „Sportgerät“: „Sport Utility Vehicle“. Sind aber keines.
Noch eine schlechte: die Leipziger Porsche-Arbeiter:innen müssten sich an das slowakische Lohnniveau gewöhnen.
Noch eine schlechte: Porsche würde damit für die Autoindustrie in Deutschland niedrigere Löhne durchsetzen; bzw. für die Industrie insgesamt.
Noch eine schlechte: auch neue Manager sind nicht klüger als die alten. Sondern gleich … – sagen wir: – „mental eingeschränkt“. „Fachidioten“ halt; nur beschränkt geeignet für Krisenzeiten.
Insgesamt:
Arme deutsche Autoindustrie! (Arme österreichsche Zulieferindustrie.)
Schade …
Ich wollte eigentlich eine Geschichte mit abwechselnd guten und schlechten Nachrichten schreiben. Leider hat das nicht funktioniert.
