Der Ukraine-Krieg zieht sich.
Russland verübt durch Flächenbombardements gegen die ukrainische Zivilbevölkerung einen veritablen Ethnozid, aber aus den Verhandlungskammern dringen keine Lösungen nach außen, die Positionen sind offensichtlich verhärtet.
Die Süddeutsche Zeitung (SZ), zweifellos ein seriöses Qualitätsblatt, fasst die Stituation unter dem Titel „Trump erhöht Druck auf Selenskij„ zusammen. Nach der SZ will Trump 2.0 einen Friedensschluss „bis Juni“. Warum nicht schneller? Offenbar will Trump 2.0 nun einen späten Frieden als Munition für seinen Wahlkampf zu den Zwischenwahlen im November. Inzwischen darf offenbar die Bombardierung der ukrainischen Zivilbevölkerung weiter gehen.
Spekulationen …
Der Rest des SZ-Artikels ist sehr spekulativ. Die Autoren vermuten Bemühungen in der Ukraine um Neuwahlen. Sie rätseln über die Ziele Putins und über die Machbarkeit einer schnellen Aufnahme der Ukraine in die EU als Ersatz für eine NATO-Mitgliedschaft.
Offenbar weiß niemand Genaues über den Stand der Verhandlungen, wenn sogar die SZ so spekulativ wird.
