michael bürkle

texte … zu bildung, politik und ähnlichem und die einladung zur diskussion …

Michael Bürkle

Schönen Abend, Singapur!

Ich will mich bedanken, weiß aber nicht bei wem

Gestern und vorgestern stellte ich sehr viele Zugriffe auf meinen Blog fest. Vorgestern waren es fast 100 Besuche und noch viel mehr Klicks; gestern waren es 50 Besuche und über 60 Klicks.

Ich habe nachgesehen: sehr viele dieser Besuche und Klicks stammen aus Singapur. In Singapur hat jemand offen­sichtlich besonderes Interesse an meinem Blog gefunden. Er oder sie meldet sich immer wieder an – die Besuche folgen oft kurz aufeinander in Minuten­abständen – mit der gleichen Software-Konfiguration und klickt einen oder zwei meiner Beiträge an: neue, alte, mittel-alte; technische, politische, didaktische – alles kommt da vor. Es wird dabei sehr viel mit Schlagworten gesucht und gearbeitet.

Manches deutet darauf hin, dass das immer der gleiche Mensch ist: die gleiche Software­konfiguration aus Betriebs­system (Windows auf einem Desktop-PC) und Browser (Google Chrome) und das Auftreten der Klicks gehäuft in „Wolken“ – mit mehr oder weniger langen Pausen dazwischen. Es könnten aber auch ganze Gruppen von Student:innen sein, die an einer Hochschule an (eventuell nicht nur) europäischen Themen Interesse gefunden haben und in einem Computer-Bereich mit einheit­licher Ausstattung „surfen“ können. Jedenfalls freue ich mich über das große Interesse, das meine Artikel im fernen Osten erfahren haben. Vielen Dank! Und schönen Abend nach Singapur!

„Material“?

Es könnte auch sein, dass da jemand „Material sammelt“ – um einen Text mit Ausschnitten aus meinen Texten vielleicht in irgendeiner Form irgendwo „aufgepeppt“ einzureichen. Das ist an sich erlaubt, wenn man korrekt zitiert. Ich habe das im Impressum festgehalten:

das copyright für alle texte liegt bei mir, falls nicht anders angegeben. text­ausschnitte dürfen selbst­verständlich zitiert werden. ein zitat muss mindestens den namen des autors, das erscheinungs­jahr und den erscheinungs­ort enthalten.

die übernahme gesamter texte ist nur nach vorheriger genehmigung erlaubt. im normalfall erteile ich die gerne.

Wenn man freilich einen Text aus meinem Blog auf Mandarin oder auf Malayisch übersetzt – das wären neben Englisch die wichtigsten Verkehrs­sprachen auf Singapur, ist die Wahrschein­lichkeit, dass irgendjemand in Malaysia oder China Plagiate entdeckt, vermutlich nicht sehr hoch.

Aber nicht jede Übernahme von Texten wäre ein Plagiat: es ist keines, wenn man korrekt zitiert. Auch wenn ich in Singapur in mannig­faltigen Zusammen­hängen zitiert werde, fühle ich mich geehrt.

Wenn ich nicht zitiert, sondern einfach unter fremdem Namen „verwendet“ werde, ist das nicht schön und ein Betrug an der Stelle, an der der Text eingereicht wird, aber es tut mir nicht wirklich weh. Ich verliere dadurch jedenfalls kein Geld. Meine Seite hat keinen kommerziellen Aspekt: ich verlange nichts für das Lesen oder Kopieren; ich spiele auch keine Werbung ein: mein Blog ist eine werbefreie Zone und wird das auch bleiben.


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