Es gibt die verschränkte Ganztagsschule
Es gibt in Innsbruck Schulklassen, die als „verschränkte Ganztagsschulen“ geführt werden. Innsbruck hat im Gemeinderat entsprechende Finanzierungsbeiträge einstimmig beschlossen; das Modell wird bis 2030 weiter geführt. Einstweilen werden 160 Gruppen verschränkt-ganztägig geführt. Das Modell lebt in einigen Volks- und Mittelschulen; auch ein Gymnasium macht bereits mit.
Das ist ein riesiger Fortschritt im Bildungssystem. Die zuständige Politikerin ist Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr (SPÖ). Ich gratuliere!
Die Nachfrage ist laut Mayr stark: „Je kleiner die Kinder, umso stärker ist die Nachfrage“. Und die Stadt Innsbruck finanziert diese Schule neuer Qualität mit.
Was ist eine „verschränkte Ganztagsschule“?
Eine „normale“ Ganztagsschule hat am Vormittag Unterricht und am Nachmittag eine sogenannte „Nachmittagsbetreuung“. Das ist heute schon relativ häufig – aber nicht ideal. Man soll Kinder am Vormittag nicht mit 5-6 Stunden Unterricht „abfüllen“.
Ich würde noch ergänzen: „Unterrichts-, Lern-, Kreativ-, Sport- und Freizeiteinheiten“.
