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Michael Bürkle

Schwarzer Regen auf Teheran

Führen Israel und die USA einen „ökologischen Vernichtungskrieg“?

Ein kurzes Video zeigt in einem Beitrag auf ntv den CNN-Reporter Fred Pleitgen, der in Teheran auf schwarzes Regenwasser hinweist. Die USA und Israel haben am Rande Teherans Raffinerien und Öltanks bombardiert; das Öl in der Luft regnet jetzt auf Teheran hinab.

Jetzt ist mir schon klar, dass Krieg an sich nichts mit Ökologie am Hut hat: es geht um den Sieg über den Gegner. Es muss in Kriegen aber nicht unbedingt um die Vernichtung des Gegners, der Bevölkerung und der ökologischen Strukturen gehen. Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist:

Planen die USA und Israel einen ökologischen Vernichtungskrieg?
Soll der Iran bzw. Teheran de facto unbewohnbar werden?

Absicht oder Unfall?

Das Schöne an der Ökologie ist, dass sie friedlich ist. Sie hat nichts mit Krieg am Hut. Das ist auch der Grund, warum Kriegsführer an sich nicht ökologisch denken wollen und Ökolog:innen keine Kriege führen. Trotzdem finde ich es interessant und wichtig zu wissen, ob Israel und die USA irgendeinen Gedanken über die ökologischen Folgen ihres Krieges anstellen. (Vielleicht tun sie es ja und die Vernichtung ist Absicht.)

Im Hintergrund steht dann noch die Frage nach Kriegsverbrechen. Die Fragen kann man umgekehrt natürlich auch an die Gegenseite richten.


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