michael bürkle

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Michael Bürkle

Sommerferien verlegen?

Schulpolitiker dilettieren mit der Hitze

Es war und ist immer noch heiß, auch in den Schulen. Das ist für die Konzentration beim Lernen gar nicht gut. Das Problem ist: unsere Schulen wurden nicht für ein so heißes Österreich gebaut. Man müsste gewaltig nachrüsten an Beschattungen u.dgl., an Bäumen im Schulhof usw. usf. Das kostet einiges, klar; und auch das würde keine definitive Abkühlung bringen, sondern nur ein bisschen dämpfen.

„Unsere Schulpolitiker“, namentlich Bildungsminister Widerkehr und die Wiener Bildungsstadträtin Emmerling, beide von den NEOS, haben die Idee geboren, das Schuljahr schon im Juni enden zu lassen. Klingt gut, weil es jetzt heiß war. Das heißt aber auch, dass man mit dem Schuljahr schon im August beginnen muss. Die Semesterferien fallen dann mehr oder minder in die Weihnachtsferien. Die ganze „Wirtschaft“ muss umplanen; der ganze Staat geht nach anderem Rhythmus. Okay; alles machbar. Aber ist es überhaupt eine Lösung des Problems?

Kosmetik!

Ich bezweifle, ob das was bringt. Im August kann es genau so heiß sein wie im Juni. Das Problem ist nicht, dass wir jetzt eine Hitzewelle haben oder hatten. Das Problem ist der menschengemachte Klimawandel (derzeit noch verstärkt durch El Niño), der uns jetzt noch eine Hitzewelle bringt. Und alle drücken sich darum, das auch nur auszusprechen. Alle fixieren sich auf kosmetische Lösungen, „Lösungen“ für den Augenblick, die keine wirklichen Lösungen sind.

Zu den kosmetischen Lösungen braucht es noch massive Maßnahmen gegen den Klimawandel. Wenn wir das nicht machen, kommen wir mit der „Kosmetik“ à la longue nicht mehr nach.

Was hilft:

Also: Verbrennungsmotoren stoppen. Am besten europaweit. Jetzt während der Hitzewelle, und danach einschleifend auf Dauer. Das CO2 muss weg. (Und die anderen Treibhausgase auch.)


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