… Netanyahu. Im Anschiss würde Wahrheit stecken
Die US-Medienagentur Axios berichtet von einem Telefongespräch zwischen Trump 2.0 und Netaynahu, das eskaliert sei. Wie sehr man den Berichten trauen darf, mag ich nicht beurteilen, offenbar haben 2 oder 3 Personen mitgehört, aber immerhin gilt: se non è vero è ben trovato. (Einen gewissen Wahrheitsgehalt kann allerdings bereits ich ausmachen.)
Vom Bericht auf Axios berichtet der ORF.
Trump 2.0 soll Netanyahu vorgeworfen haben …
- er sei völlig verrückt
(weil er weiterhin die Hisbollah und den Libanon angreift und damit die Bemühungen Trumps um Verhandlungen mit dem Iran hintertreibt) - Ohne ihn, Trump, säße Netanyahu längst im Gefängnis
(Das stimmt vermutlich; gegen Netanyahu laufen Korruptionsanklagen, die nur wegen der permanenten Kriege nicht abgehandelt werden können.
Den Verdacht, dass Netanyahu Krieg braucht, um nicht vor Gericht zu kommen, hab ich auch schon mehrfach geäußert) - „Was zum Teufel machst du?“
(Das bezog sich auf die Anweisung Netanyahus wieder Luftangriffe gegen Beirut zu fliegen. Trump 2.0 habe Netanyahu Undankbarkeit vorgeworfen.) - „Die ganze Welt hasst Israel deshalb“
(Das ist natürlich maßlos übertrieben – Trump 2.0 eben – aber tatsächlich ist es auch mein Befund, dass Netanyahus Politik dem Ruf und dem Ansehen Israels erheblich schadet – aus egoistischen Motiven)
Die Wut über einen höchst undsiziplinierten Kriegspartner höre ich heraus – und kann ich auch verstehen. (Selten so viel Verständnis für den alten Mann aus Mar-a-Lago gehabt.) In den Augen vieler ist Netanyahu sowieso der eigentliche Kriegstreiber und Trump 2.0 ein Naivling, der sich von Netanyahu aufhussen lässt.
