Der Kampf gegen den Klimawandel braucht mehr Geld
Mit einem Warnruf an (praktisch) alle Regierungen der Erde hat UN-Generalsekretär dazu aufgerufen, „die Anpassung an den Klimawandel zu einer zentralen Aufgabe zu machen“.
Die Aufgabe der Anpassung sei bisher unterschätzt und chronisch unterfinanziert worden.
Finanzminister, Zentralbanken, Planungsministerien und öffentliche Investitionsbehörden müssen Klimarisiken als zentralen Bestandteil der Wirtschaftspolitik behandeln, um mehr heimische Ressourcen zu mobilisieren
sagt der UNO-Generalsekretär.
Was schlägt der Generalsekretär als Finanzierungsmöglichkeit vor? Eine „Übergewinnsteuer für Unternehmen im Bereich der fossilen Brennstoffe“. Gute Idee; wäre sehr vernünftig!
Und Aktionen für globale Gesundheit
Angesichts der derzeit extrem hohen Temperaturen in weiten Teilen Europas rief auch die UNO-Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu mehr Investitionen in den Hitzeschutz auf.
Beides ist extrem wichtig und notwendig: Investitionen in die Lösung des Problems selbst – die UNO – und in seine gravierenden Auswirkungen – die WHO. Das ist schon ein Muster geworden.
Keine weiteren Verzögerungen!
„Wir können uns keine weiteren Verzögerungen leisten“,
… so WHO-Chef Tedros Ghebreyesus. Die Regierungen müssten …
… „Investitionen in klimaresiliente Gesundheitssysteme Priorität einräumen und zugleich den Klimaschutz beschleunigen und die Treiber der Klimakrise zurückfahren“
Ich kann das nur doppelt und dreifach unterstreichen. Leider können UNO und WHO nur Konjunktive verwenden, wo Imperative absolut notwendig wären.
