Trump 2.0 rächt sich an einem Unterstützer
Ich kann nicht genau beurteilen, wie sehr es stimmt, aber die Quelle ist an sich seriös und die Darstellung glaubwürdig: Bastian Brauns berichtet für t-online vom Rachefeldzug von Trump 2.0 gegen einen Unterstützer der ersten Stunde, den Republikaner Thomas Massie, der die Partei im Repräsentantenhaus für Kentucky vertreten hat und der sich im November bei den Midterm-Elections einer Wiederwahl stellen hätte können.
Kann er aber nicht: Mr. Massie hatte es gewagt, in manchen Abstimmungen gegen die von Trump 2.0 vorgegebene Linie zu stimmen. Jetzt hat er die republikanische Vorwahl in Kentucky verloren. Die Partei hat eine millionenschwere Kampagne gegen ihn geführt.
Massie ist an sich ein geeichter Trump-Anhänger, er ist mehrfach wiedergewählt; er ist stockkonservativ, sei verwurzelt im ländlichen Kentucky, beliebt bei der Waffenlobby und in der MAGA-„Bewegung“. Den Kettenhund spielte in Kentucky der Verteidigungsminister Hegseth.
Jasager gewollt
Mir tut Massie nicht leid; politisch verbindet mich mit ihm nichts. Wer sich mit Trump 2.0 einlässt, dem muss klar sein, dass er keine eigene Meinung zu haben hat. Gesucht sind Jasager und Speichellecker.
Ich bin gespannt, wie das die republikanische Partei aushalten wird und wie sich solche Vorkommnisse auf ihre Erfolge bei den Midterms auswirken.
