mehrfach klar bewiesen: Jens Spahn
Der deutsche Politiker Jens Spahn (CDU) ist von seinem Job als Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU (in Österreich: „Klubobmann“) zurückgetreten. Das war m.E. höchste Zeit. Herr Spahn hat seine Unfähigkeit als Politiker mehrfach eindrücklich nachgewiesen, schon als Maskenbesteller in der Corona-Zeit. (Allerdings haben wir Unfähige auch in Ö.)
Gestolpert ist Spahn zuletzt an sich über eine Privatsache: er hat mit seinem Lebenspartner über eine Leihmutter ein Kind in die Welt gesetzt, obwohl sowohl er selbst wiederholt gegen Leihmutterschaft aufgetreten ist als auch seine Partei, deren Fraktion er führte, selbst Leihmutterschaft ablehnt.
Sein persönliches Glück sei nicht vereinbar mit seinem politischen Amt als Unionsfraktionschef
Das ist ein grobes Missverständnis und wieder ein Zeichen seiner Unfähigkeit. Es geht hier nicht um sein persönliches Glück, sondern um den Widerspruch zwischen öffentlichen Forderungen und persönlichem Tun. Es geht auch nicht um Leihmutterschaft: es geht darum, dass man von einem Politiker erwarten darf, dass er geäußerte Grundsätze auch selbst einhält.
