Trump 2.0 befiehlt den Überfall
In der Nacht auf heute haben die USA Venezuela überfallen; sie haben laut eigenen Angaben den venezolanischen Präsidenten Maduro und dessen Frau festgenommen und entführt. Trump 2.0 spricht auf seiner News-Plattform selbst von „großangelegten Angriffen“. Es gab Flugzeug- und Raketenangriffe auf Ziele in der Hauptstadt Caracas und in einigen Provinzen.
Die venezolanische Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen und eine allgemeine Mobilisierung angeordnet.
Was sich seit mehreren Wochen angekündigt und aufgestaut hat, ist nun als offener Krieg ausgebrochen. Es hat angefangen mit Beschuss von vermeintlichen Drogenbooten, für deren Funktion als Drogentransporter nie ein Beweis vorgelegt wurde. Dieser Beschuss hat schon über 100 Todesopfer gekostet; weitere Todesopfer sind durch die Flugzeug- und Raketenangriffe auf die Hauptstadt Caracas und andere Städte zu beklagen.
Es geht allerdings schon lange nicht mehr um Drogen, sondern offensichtlich um die Bodenschätze Venezuelas, vor allem um sein Erdöl. Es zeigt sich erneut, was mittlerweile schon bekannt sein müsste: das Völkerrecht ist der US-Regierung Trump 2.0 völlig egal. Völkerrechtswidriges Agieren ist normal geworden und wird anderen potenziellen Kriegstreibern als Vorlage dienen. Das ist nicht hinnehmbar; es braucht energischen Protest aus Europa.

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