michael bürkle

texte … zu bildung, politik und ähnlichem und die einladung zur diskussion …

Michael Bürkle

Viel Sonne im Mai!

Willkommen Sonnenschein!

Im Mai 2026 hat meine PV-Anlage in Bürs (9,69 kWp) bis jetzt ca. 1.380 kWh Strom erzeugt; allzu viel wird heute nicht mehr dazu kommen. Das wird dann der zweitbeste aller PV-Monate seit dem Juni 2023 sein: nur im Juni 2025 kam die Anlage auf mehr, nämlich auf über 1.415 kWh. Es ist auf jeden Fall der beste aller Mai-Monate: im Mai 2024 waren es „bloß“ 1.185 kWh, im Mai 2025 „nur“ 1.127 kWh.

Insgesamt hat meine PV-Anlage in den 35 Monaten ihres Bestands nun schon ca. 28.000 kWh produziert, also etwa 28 MWh („Megawattstunden“!). Ca. ein Drittel dieses Stroms haben wir für den Eigenverbrauch produziert, vor allem in 3 Wintern für die Beheizung des Hauses mit einer Wärmepumpe. Die anderen zwei Drittel wurden ins öffentliche Stromnetz eingespeichert und von vielen anderen Menschen genützt.

Gibt es auch zu viel Sonne?

Für den Besitzer einer PV-Anlage zunächst natürlich nicht. Gemeinsam mit Tausenden anderen PV-Pionier:innen habe ich Österreich bei den erneuerbaren Energien große Schritte nach vorn gebracht. Die Politik haben wir PV-Pionier:innen glatt überfordert: sie ist mit der Installation an Leitungen und Speichern praktisch nicht nach gekommen. Unter Ministerin Gewessler hat sich noch einiges getan; mit Hattmannsdorfer / Totschnig zieht es sich bedenklich.

So weit der volkswirtschaftliche Aspekt. (Zu dem würden natürlich auch noch die anderen erneuerbaren Energieformen gehören …)

Aber wir haben gewissermaßen „zu viel Sonne“, weil die Sonnenstrahlung, die die Erde reflektiert, von den Treibhausgasen in der Atmosphäre wieder auf die Erde zurück geworfen wird und das Klima aufheizt: wir produzieren nämlich immer noch viel zu viel dieser Treibhausgase, weil wir beim Abschaffen der Verbrennungsmotoren zu träge und zu langsam sind. Mit der Sonnenenergie, die meinereins schafft, könnte man aber Verbrennungsmotoren ersetzen und auf diese Weise die Produktion von Treibhausgasen radikal zurückfahren: bei Autos geschieht das eh schon als e-Mobilität; LKWs und Traktoren wären noch wichtig; beim Heizen geht es auch schon halbwegs in Form von Wärmepumpen; in der Industrie müsste halt noch viel mehr passieren. So wäre die PV eines der am besten geeigneten Mittel gegen den menschengemachten Klimawandel.

Wir sind da in einer produktiven Schleife drin. Treibhausgase erhitzen die Atmotsphäre und führen zu mehr Sonne; dieses Mehr an Sonne kann über eine globale PV Treibhausgase zurückdrängen – so lange, bis wir in einem neuen Gleichgewicht sind.

Aber die Politik …

Aber die Politik ist halt noch sehr träge und sehr in Abhängigkeiten involviert; es geht nur langsam vorwärts. In Deutschland haben sie eine neue Wirtschaftsministerin: die bremst ganz gewaltig. Naja: sie war in der Produktion fossiler Energieformen beschäftigt. Und die größte Bremse überhaupt sitzt in Washington oder Mar-a-Lago. Der Depp!

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