Na klar. Gibt es. Halt a bisserl teurer
Die „Hütten“ auf Aussichtsbergen und -almen sind beliebte Ausflugsziele. Und nach dem Aufstieg ist man oft durstig. Aber:
Der Deutsche Alpenverein (DAV) beklagt Wassermangel auf fast allen Berghütten.
Nicht alle Bergwanderer:innen haben Verständnis für die Trockenheit auf dem Hütten. Eine Hüttenwirtin meint:
Die meisten sind wirklich verständnisvoll […] Aber dann gibt es immer noch die, die sich aufregen, warum es keine Dusche gibt oder dass sie für das Trinkwasser was zahlen müssen.
Die Preise?
Vier Euro werden für den Liter fällig. „Die Wirte müssen das mit dem Heli hochfliegen“, betont die Sektionsvorsitzende. „31 Euro kostet das die Minute, der Anflug 600 Euro – irgendwo müssen sie das wieder hereinholen.“
Klimawandel heißt auch: rationiertes, teures Trinkwasser auf den Almhütten, weil das Wasser mit dem Hubschrauber gebracht werden muss. Kein „frisches Gletscherwasser“ mehr, sondern aus dem Tank. Niemand trägt es rauf – und „herunterfließen“ tut praktisch nix mehr. Die Gletscher haben sich vertschüsst oder sind gerade dabei.
(Im Prinzip ist das nix Neues. Schon vor Jahren mussten in einer kritischen Situation Gemeinden des Großen Walsertals in Vorarlberg durch Tanklastwagen mit Trinkwasser versorgt werden. Jetzt werden die „kritischen Situationen“ halt normal. Klimawandel! Neu ist vielleicht der Hubschrauber.)
Zukunft?
Stellen wir uns die Alpen in 10 Jahren vor: grün, bewaldet? Oder unbewohnbare Steinwüsten? Das kann schnell gehen.
Wir Menschen machen einen Klimawandel und mit ihm unsere Biosphäre kaputt. Aber es gibt immer noch Ignoranten, die es nicht glauben können.
